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Teufelskralle – Wirkung, Anwendung & was Experten dazu sagen

Teufelskralle

Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen bei Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen und Arthrose. In der Naturheilkunde wird sie seit Jahrzehnten eingesetzt – doch wie wirkt sie wirklich, was sagt die Wissenschaft und worauf sollte man achten?

Was ist Teufelskralle?

Die afrikanische Teufelskralle stammt aus den Savannengebieten Südafrikas. Medizinisch genutzt wird ausschließlich die getrocknete Speicherwurzel. Sie enthält wertvolle Bitterstoffe, insbesondere Harpagosid, dem eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben wird.

In der Kloster- und Naturmedizin wird Teufelskralle häufig ergänzend zu bewährten Heilpflanzen wie Galgant nach Hildegard von Bingen eingesetzt.

Teufelskralle Wirkung – was sagt die Forschung?

Experten gehen davon aus, dass Teufelskralle entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt. Studien deuten darauf hin, dass Harpagoside entzündliche Prozesse im Körper hemmen können.

Laut einer Übersichtsarbeit der European Medicines Agency (EMA) wird Teufelskralle traditionell zur Linderung von leichten Gelenkschmerzen eingesetzt. ( EMA Monografie )

Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beschreibt Teufelskralle als pflanzliches Arzneimittel bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Teufelskralle bei Arthrose & Gelenkbeschwerden

Besonders häufig wird Teufelskralle bei Arthrose, Rückenschmerzen und Verspannungen eingesetzt. Sie wird dabei oft begleitend zu einer entzündungshemmenden Ernährung genutzt.

Ergänzend können auch bewährte Hildegard-Produkte sinnvoll sein, etwa:

Darreichungsformen: Kapseln, Salbe oder Tee?

Teufelskralle ist in verschiedenen Formen erhältlich:

  • Kapseln / Tabletten – zur innerlichen Anwendung
  • Salben & Cremes – zur äußerlichen Anwendung bei Muskeln und Gelenken
  • Tee – eher traditionell, aufgrund des bitteren Geschmacks weniger beliebt

Experten empfehlen bei innerlicher Anwendung auf standardisierte Extrakte zu achten, um eine gleichbleibende Wirkstoffmenge sicherzustellen.

Nebenwirkungen & wann Vorsicht geboten ist

Teufelskralle gilt allgemein als gut verträglich. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu Magen-Darm-Beschwerden kommen.

Laut Experten sollte Teufelskralle nicht eingenommen werden bei:

  • Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren
  • Gallensteinen
  • Schwangerschaft (mangels ausreichender Daten)

Expertenmeinung: Naturheilkunde ganzheitlich betrachten

Viele Naturheilkundler betonen, dass Teufelskralle am besten im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes wirkt – kombiniert mit Bewegung, entzündungshemmender Ernährung und bewährten Heilpflanzen.

In der Hildegard-Medizin spielen dabei auch Kräuter, Bitterstoffe und eine bewusste Lebensführung eine zentrale Rolle (siehe: Klostermedizin nach Hildegard von Bingen ).

Fazit: Wofür ist Teufelskralle gut?

Teufelskralle kann bei leichten bis moderaten Gelenk- und Rückenschmerzen eine sinnvolle, pflanzliche Unterstützung sein. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung, kann aber – richtig angewendet – Teil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzepts sein.

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